nowt/sooner
   
   

 

 

slides with sound, 12 min, 2006

    Erzählt wird die Geschichte von MigrantInnen die nach Europa kommen und in Häusern leben die mit „Bonjour Tristess“ betitelt sind, deren Kinder in Schulen aufbewahrt werden die keine Informationen aussenden, sondern sie mit semiotischen Koordinaten belegen. Desweitern ist es die Geschichte von Marguerite Duras's Ernesto, der sich weigert weiterhin zur Schule zu gehen, weil er nicht lernen möchte was er nicht weiss und weil er erkannt hat das die Schule für bestimmte Dinge eh nicht weiter hilft. Gemeinsam mit fünf Kindern wurde die Arbeit anhand von verschiedenen Aktionen entwickelt und in Bild und Ton dokumentiert. nowt/sooner untersucht das Verhältnis zwischen subjektivem und objektivem Sprachgebrauch, zwischen Stimme und Sprache anhand von unterschiedlichen Sprechakten. Es geht darum, einem Verständnis von Sprache Geltung zu verschaffen in dem Akzente, Tonfälle und Syntaxveränderungen nicht als Fehler einer objektiven Regel bewertet, sondern als etwas Subjektives, Wandlungsfähiges betrachtet werden.
    The narration tells the story of immigrants that come to Europe and live in houses, which are title „Bonjour Tristess“ (Hello drabness), whose children kept in schools, that don’t give information, but allocate them with coordinates. Further it is the story of Marguerite Duras's Ernesto, who refuses to continue to go to school, because it doesn’t want to learn what it doesn’t know yet and because it realized that school doesn’t help for certain things anyhow. Together with five children the project has been developed and in image and sound documented. nowt/sooner examines the relation between subjective and objective language use, between voice and language by the means of different speeches. The point was to enforce an understanding of language in which accents, tons and syntax-modifications aren’t rated as mistake within an objective rule, but is seen as something subjective, versatile.