sans soucre (sugar-free)        
      2008, DV, 55 min, + screening project, Burkina Faso        
               
           
               
           
               
           
         

 

 

   
     

Sie schrieb mir aus Indien, China und Pakistan. Sie sagte, sie würde mir gerne die Stadtteilfeste zeigen, aber Kunst und Objektivität ständen im Widerspruch. Überdies begrüße sie das Landwirtschaftswunder. Sie hatte herausgefunden, dass ein Jahrtausende altes Wissen in unserem Jahrhundert zu Ende gehen würde, bloß wisse sie nicht, wie sie es mir sagen solle... Sicher sei nur, dass die Zwillingsplage des Kolonialismus und der Industrialisierung die bäuerliche Forschung in die Laboratorien westlicher Wissenschaftler verlegt hätte. Sie deutete mir an, es ginge um “Wachstumsraten” und “genetisches Wahrscheinlichkeitsrechnen”. Da ich nichts Wesentliches dazu beitragen konnte, hatte sie sich eine neue Lieblingsbeschäftigung ausgedacht: das Erstellen von Listen. Eine Liste war die Liste der patentierten Pflanzen und Tiere. Hier tauchten Namen auf wie: “Brahma”, “FiberMax”, “Gossypium barbadense”, “Biscaya”, “Calypso” und “Runner”. Sie schrieb mir, dass zwei Namen in der Liste Baumwolle bedeuteten.
Den Nachmittag habe sie im Internet verbracht. Dort habe sie erfahren, dass die einflussreichsten Produzenten von “Brahma” und “FiberMax” in den USA, China, Indien und Pakistan lebten. Sie hatte sich darüber informiert, dass sich bei global gleich bleibender Anbaufläche, aber aufgrund der intensiven Nutzung von Chemikalien, Bewässerung und Züchtung der Ertrag in den letzten 70zig Jahren fast verdreifacht hätte. Heute basierten rund ein Drittel der globalen Baumwollproduktion auf gentechnisch verändertem Saatgut. Die genetische modifizierte Baumwolle erzielte in China in den ersten Jahren einen um 36 % gesteigerten Ertrag. Auch dies wurde in die Liste der Unvorhersehbarkeit eingetragen, denn die Unzulänglichkeit der Technologie die Natur zu meistern zeigte sich drei Jahren später, als der Ertrag wieder zurück ging, da von Nachbarfeldern andere Insekten vermehrt eingewandert waren – ihnen fehlt die natürliche Konkurrenz der Kaspelraupe. Ich fragte sie, was das auf lang Sicht bedeutete? Sie sagte, Nichts wesentliches, denn klar sei dass die biotechnologischen Unternehmen uns nie mehr verlassen werden. Selbst wenn sich unter ökonomischen Geschichtspunkten die Investitionen nicht lohnen.” Die biotechnologischen Unternehmen kommen also in die Liste der Vorhersehbarkeit.
Seit 2003 experimentierte das Unternehmen Monsanto auch in Westafrika mit genetisch modifizierten Baumwolle “Bollgard II”. Wir sind mit dem Imaginären konfrontiert. Ich sagte, sie solle nun klar und deutlich sprechen. Sie sagte, Die Migration der Gene habe stattgefunden. Der Baumwolle wird das Gen eines Bakteriums eingesetzt und sie produziert in dieser Weise selbstständig ein Insektizid, dass gegen die Kapselraupe wirkt. Kaum nagen die Raupen an einem Blatt, sterben sie durch das darin enthaltene Toxin. FiberMax und Bacillus thuringiensis, Gene, Daten und Öko-Systeme die bedroht sind sobald sie erfunden werden. Begriffe und Lebewesen. Eine weitere Liste war die jener Pfanzen-Tier-Mischlinge. Sie bevorzuge Mischlinge und war selbst traurig, dass ihre Haut nur kleine Flecken präsentierte, zumindest keine deutliche Kolorierung aufwieß. Orginalität und Reinheit war für sie nie eine erstrebenswerte Kategorie gewesen. Sondern Maus-Werden und Ratte-Werden. Sich abermals eine Geburt verschaffen. Mit der fleischlichen Geburt brechen. Sie frage sich, ob nun die Technowissenschaften als die Tausend Plateaus des Tier-Werdens betrachtet werden müssen? Sie schrieb mir, sie bevorzuge sie das Werden vor dem Sein, also Nietzsche vor Heidegger. Tier und Pflanze, Tier und Mensch, Mensch und Pflanze tragen denselben Namen und sind ontologisch das Selbe. Das Werden drückt sich bei allen in ein und demselben Sinn, in der Sprache aus, die keine Sprache von Worten, in einer Materie, die keine Materie von Formen mehr ist. Aber dort, wo das Tier-Werden des Mensch real ist, ohne das das Tier real wäre, sind innerhalb der Biotechnologie effektiv beide real: im Bakterium-Werden der Baumwolle ist das Bakterium, also das Lebewesen unwahrnehmbar, aber genauso real wie die Baumwolle als Pflanze. Hier ist also wieder das Sein und nicht das Werden am Werk. Es schien mir als wäre die genetische Modifikation eine Art Umweltverschmutzung der Abstammungslinien. “Ja, dass könne man so sehn”, sagte sie und fügte hinzu, “dass aber diejenigen die auf genetische Reinheit pochen sehr nahe an einem rassistischen Denken entlang schliffen. Wenn man die genetische Abstammlungslinie der ‘Natur’ verändere, würde sie eben zu ‘Kultur’ oder zu so was ähnlichen wie ‘Natur-Kultur.’” Ich erwiderte, dass damit aber die Integrität der ‘Natur’ und der Gene bedroht sei. Sie sagte, “für sie wären letztlich nur Informationen, Tatsachen und Fakten wirklich bedrohte Spezien, denn Tatsachen und Fakten, können nicht sprechen, noch nicht einmal für sich selbst. Würde nach Tatsachen und Fakten Forschung folgen, wäre die Schlafkrankheit bereits ausgestorben. Aber Wissenschaft sei eben Universität, also Wirtschaftsunternehmen.”
Dann fragte sie noch: ob Gene intim sind? Und ich fragte zurück: denkst du transgenetische Transsexualität?
Von nun an schriebe sie mir nicht mehr direkt, sondern von dort, wo Subjektivität und Objektivität, Fakten und Metaphern längst ineinander kollabierten waren, von Wikipedia. Hier ließe sich wunderbar das subjektive Wissen mit der objektiven Tatsache mischen. Man konnte herausfinden, dass zum Beispiel auch konventionell gezüchtete Baumwolle “sensible sei”. Sie vertrüge keinen Schatten, benötige große Mengen Wasser, sie lauge den Boden aus. Westafrika produziere 4% des weltweiten Anbauvolumens. Gewöhnlich erfolge der Anbau auf Flächen bis zu 2 Hektar ohne Einsatz von Maschinen und ohne künstliche Bewässerung, so dass die Ertragsmengen erheblich vom Niederschlag abhingen. Dennoch sei der kleinflächige Anbau ein wesentlicher Bestandteil der Volkswirtschaft. Diese als „Cash-Crops“, also als Pflanzen die man verkaufen kann, angebaute Baumwolle hülfe den Kleinbauern aber dennoch ein Einkommen zu erwirtschaften. Das sichere zwar nicht ihre Lebensgrundlage, gäbe ihnen aber die Möglichkeit, kulturelle Notwendigkeiten: wie Feste, Medikamente oder den Schulbesuch der Kinder zu finanzieren.
Sie schrieb mir, Henri Boungoungou, ein Bauer aus der Nähe von Meguet, hätte ihr erzählt, dass Baumwolle die einzige Möglichkeit sei, einen Kleinkredit von der Bank zu bekommen. Die ehemalige französischen Kolonien fahren damit fort, geizige Monopole aufrecht zu erhalten, die sie von ihren früheren kolonialistischen Herren geerbt haben, legen den Einkauf von Baumwolle zu einem sehr geringen festen Preis. Das zeigt, dass nach der Unabhängigkeit die Wirtschaft nicht umorientiert wurde. Sie schrieb mir, Effekte und Praxen seien kontextspezifisch und in Burkina Faso habe die Regierung ein besonderes Interesse an der Pflanze, sowie an der genetischen Mutation. Die Regierung stellt die Infrastruktur zu den Fabriken und zum Hafen in Abidjan bereit. Als Rohstoff wird dann die Baumwolle in die Metropolen und auf den sogenannten Weltmarkt exportiert. Die Textilfabriken, die es einmal gab wurden wegen zu hoher Energiekosten geschlossen. Sie schrieb, dass Investition, Modernisierung oder eine tief greifende Umwälzung der Verhältnisse wohl niemals ein Ziel der politischen Eliten gewesen sei. Vielmehr wird die Ausbeutung verschärft und durch die nationale Einheit legitimiert. Die Eliten verlangen von den Bauern eine gewaltige Arbeitsleistung. „Die Bauern sollen mehr arbeiten“, sagt der Präsident der Gewerkschaft Francois Traoré nachdem die Kamera ausgeschaltet wurde. Alle Objekte transformieren sich ohne uns darüber zu unterrichten.
Die Gewerkschaften versuchen erst gar nicht, Fuß auf dem Land zu fassen. Sie suchen keinen Kontakt zu den Bauern, sie bleiben in der Stadt und organisieren die priviligierte Arbeiterschicht. Die Arbeiter stellen die wohlhabende Fraktion des Volkes dar. Eine Agitation, die darauf zielen würde, die Lebensbedingungen der Arbeiter zu verbessern, wäre nicht nur unpopulär, sondern würde die Feindschaft der völlig mittellosen Landbevölkerung hervorrufen. Somit ist den Gewerkschaften jede wirkliche gewerkschaftliche Tätigkeit versperrt. Es besteht also ein Missverhältnis zwischen der Bedeutung der Gewerkschaften und dem Rest des Landes. Von jeher von der ländlichen Bevölkerung isoliert und unfähig über die Stadt hinaus zu agitieren, nehmen sie immer eindeutiger die politische Position des Präsidenten ein. Die landwirtschaftlichen Gewerkschaftsführer behaupten von sich, sie seien Bauern, sind aber Kandidaten für die Regierungsmacht. Über den eigenen Kontext hinaus haben die lokalen Eliten natürlich keine Macht, die Vergleichbar wäre mit den westlichen Eliten. So sind sie hilflos gegen die hochsubventionierten Agrarprodukte aus den USA und der Europäische Union, welche die Preise unter die Produktionskosten drücken. Die aktuellen Verhältnisse stellen die Bauern vor unlösbare Probleme und drängen die überzähligen Menschen vor Hunger in die Städte. Sie drängen sich zusammen und sickern in das Stadtleben ein.
Den vielen halbherzigen Versuchen, die ländliche Bevölkerung zu organisieren haben die Bauern von aller Ewigkeit her und infolge unzähliger Kunststücke und Auspendelungen, die an Taschenspielertricks erinnern, ihre Subjektivität den Ausbeutern entziehen können. Im China des Kaisers Wu 90 Jahre v. Chr. brauchte es 23 Jahre, um einen kleineren Deichbruch zu schließen. Dies kam in die Liste der Unvorhersehbarkeit. Und so können auch die Bauern schließlich glauben, dass die Ausbeuter nicht die wirklichen Sieger geblieben sind. Der Stolz der Bauern, ihre Weigerung mit der von Fremden aufgebauten Welt in Berührung zu kommen, ihre ständige Rückzugsbewegung beim Herannahen den Vertreter der Verwaltung, bedeuten dass er der Zweiteilung der Unterdrücker seine eigene Zweiteilung entgegensetzt. Sie beschämen die städtische Gesellschaft damit, dass ihre soziale Struktur eine gemeinschaftliche geblieben ist.
Dennoch macht das Schweigen der Stadt, die Fortsetzung des alltäglichen Trotts, auf die Bauern einen schmerzlichen Eindruck. Sie verstehen nicht, dass eine ganze Gesellschaft sich damit begnügt, den Ausgang des Spiels abzuwarten. Diese empört die Bauern und bestärken sie in ihrer Neigung, die Städter zu verachten und zu verurteilen. Die Bauern wissen, dass es eine Vielfalt von Realitäten gibt, die manchmal divergieren und die antagonistisch sind. Sie stellen fest dass Ausbeutung einen nationalen Anstrich bekommen hat und erkennen, dass diese schwarze Bruderschaft von ihrem Unglück profitiert. Dass sie die materielle Not der Bauern nicht berührt, sondern sogar ihre lokale Macht verstärkt und rufen: „Haltet den Dieb!“. Aber damit werden auch sie die Konzentration des Kapitals und die Monopolisierung der Bedeutung von Leben, Reproduktion und Arbeit nicht verhindern.

 

 

Many thanks:

den baumwollverein súgrì nòmà,
francois traoré,
dr. elisée ouedragogo,
paul gbangou,

eric segueda,
christoph blanc,
ousmane tiendrebéogo,
clément drabo,
isidor ouedraogo,
florence meyer,
olaf hochherz,

ara stielau,
dr. gilbert zomahoun,
jan schreiber,
vincent meessen,

abou drabo,
no-budget filmproduktion/berlin

 

She wrote me from India, China and Pakistan. She said, she would love to talk about the block parties, but art and objectivity were contrary and in addition she welcomes the agricultural miracle.
She had figured out, that an ancient experience, generated over millenniums, would disappear in our century. She just didn’t know how to tell me. It was only certain, that the twin plague, of colonialism and industrialization, had transferred the agricultural research, into the institutes and labs of Western scientists. She indicated that it was all about growth rate, and genetical probability calculation. Since I couldn’t contribute anything substantial to the matter, she came up with a new favorite occupation: the generation of lists. One was the list of patented plants and animals, containing names like: “Brahma”, “Fiber Max”, “LibertyLink”, “Biscaya”, “Calypso” and “Runner”. She wrote me that two of the names stand for cotton.
The afternoon she had spent surfing the internet. There she had learned that the most powerful producers of “Brahma” and “Fiber Max” live in the United States, China, India, and Pakistan. She had found out, that with a globally constant amount of cultivated land, the production had nearly tripled over the last 70 years, due to the intense use of chemicals, irrigation, and breeding. Today, nearly one third of the global cotton production is based on genetically modified seeds. In China, during the first years, the genetically modified cotton increased production by 36 percent. This was registered in a special list for “unpredictability”, because three years later technology's insufficiency to master nature, became obvious when the yield was declining. The reason for this was the increasing invasion of other insects from neighbouring fields which lacked the natural competition of the boll weevil bug. I asked her what long-term implications this would have? She said, nothing really, because it was clear that biotechnological companies will never leave us again. Even, if under economical premises, the investments are not profitable. So the biotechnological enterprises are placed the same list of unpredictability.
Since 2003 the enterprise Monsanto, is experimenting with genetically modified cotton in West Africa: “Bollgard II”. We are confronted with the imaginary. I said, she should be clear and precise now. She said, the migration of genes has taken place. A gene of a bacterium is applied to the cotton DNA. As a result the cotton independently produces an insecticide, which combats the boll weevil bug. As soon as any caterpillar chews on a leaf; it dies from the contained toxin. Fiber Max and Bacillus thuringiensis, genes, data and eco systems are endangered immediately after they have been invented.
Terms and living creatures. Another list she invented was the list of plant-animal crossbreeds. She preferred the crossbred. She felt sorry that her skin showed only tiny marks rather than a clearly visible colour or pattern. Originality and purity had never been a desirable category for her. Much rather becoming mouse and becoming rat. To gain a second birth. To break up with the fleshly delivery. She wondered, if now she had to regard the techno sciences as the Thousand Plateaus of the becoming-animal? She wrote me, she preferred “the becoming” to “the being”, hence Nietzsche to Heidegger. Animal and plant, animal and human, human and plant, bear the same name, and by all means are ontologically the same. In each of them the becoming reveals itself in just one sense: within language that isn’t a language of words and within matter, that isn’t a matter of shapes anymore. In this, the becoming-animal of the human is real, without a real animal, while in biotechnology, both are actually real: within the becoming-bacteria of the cotton, the bacteria — hence the creature — is not noticeable, but as real as the cotton is as a plant.
It seemed to me as if genetic modification would be a kind of environmental pollution of lineages. Well yes, she said, but added that those who insisted on genetically purity are coming close to a racist philosophy. If one changes the genetic lineage of ‘nature’, it would just turn into ‘culture’ or into something similar, such as nature/culture. I replied that this could endanger the integrity of nature and genes. She said, for her personally, the only real endangered species in the end are information and facts, because information and facts cannot speak, not even for themselves. If facts would be followed by science, sleeping sickness would have been erased already. But science is university, hence business. She asked, whether genes were intimate? I had to ask back, are you thinking about transgenetic transsexuality?
From then on she didn't wrote to me directly, but from where subjectivity and objectivity, facts and metaphors had collapsed into each other long ago: from wikipedia. Here one could perfectly mix subjective experience with objective facts. Everybody could find out for instance that conventional cotton is sensitive, too.
Henri Boongoongoo, a farmer from Tanghin told her, that the only possibility for him to receive a micro credit from the bank was to cultivate cotton. The former French colonies continue to maintain tight monopolies, inherited from their former colonialist masters, on cotton purchases at low fixed prices. It shows that after independence the economy hasn’t really been restructured. She wrote, effects and practices are context specific, and in Burkina Faso the government had a special interest on the plant as on its genetic modification, because it promises substitutes from the world bank. The government provides the infrastructure to the factories and the port in Abidjan. The cotton is then exported as a raw material to the cities and the so called world market. The textile, and cotton spinning factories, that once existed, had been closed. She wrote me that investment, modernization, or any profound change of the conditions, have probably never been the aim of the political elite. National unity has much rather tightened and legitimated the exploitation. The elites demand from the farmers an enormous work performance. “The farmers should work more”, says the leader of the agricultural union Francois Traoré, after the camera is turned off. All objects transform without informing us.
The unions stay in the city and organise the privileged working-class. The workers constitute the affluent fraction of the people. But an agitation aiming to improve the living conditions for the working-class, would not only be unpopular, but would provoke the enmity of the utterly poor rural population. Consequently, the unions are prevented of any real forms of unionizing activities. Hence there is a disproportion of the significance of the unions and the rest of the country. Ever since, isolated from the rural population, and incapable to agitate beyond the city, they more and more clearly, adopted the political position of the president. The rural union leaders claim to be farmers themselves, while they are candidates for governmental power. Beyond their own context, the local political elites naturally don't possess any power that compares to the western elites. They are helpless facing the immensely subsidized agricultural products from the US and the European Union, that rock bottom the price below the production costs. The actual conditions confront the farmers with unsolvable problems, and make the redundant hungry people migrate back and forth to the cities where they seep into the urban life.
Ever since, and with unaccountable tricks, the farmers succeeded in eluding their subjectivity, from the many half-hearted attempts, of the exploiters to organize the rural population. 90 before Christ in China during the times of emperor Wu, it took 23 years to close a small dike break. This entered the lists of unpredictability. And finally the farmers can believe, that the explicators did not remain the real winners. The pride of the farmers, their refusal to get in contact with the world built by strangers, their constant retreat, as soon as deputies of the administration approach, demonstrate that they oppose the dichotomy of the oppressors with their own dichotomy. They defend their tradition and embarrass the urban society with the fact that their social structure remained collaborative.
Nevertheless the ignorance of the city, the continuation of the everyday routine is a bitter experience for the farmers. They do not understand that an entire society is happy to wait for the final outcome of the game. This disgusts the farmers and confirms them in their tendency to scorn and condemn city dwellers. The farmers know that there is a multiplicity of realities which are antagonistic and sometimes diverge. They detect that exploitation is only covered by a national color and understand that this black circle of brothers profits from their misfortune, ignoring their material hardship that enhances their local power. They cry out: “Catch the thief!” This however won't help them to prevent the concentration of capital and the monopolisation of the meaning of life, reproduction, and work.